Glemmride Bike- Festival Saalbach

Vergangenes Wochenende fand in Saalbach Hinterglemm zum ersten Mal das Glemmride-Festival statt. Bei bestem Wetter und einer der besten Bikelocations in Europa, freuten wir uns auf ein cooles Bike- Festival. Die Organisatoren des Glemmride Festivals haben nicht zu viel verspochen und so wurde für die Besucher ein ordentliches Programm aufgelegt.
Geboten wurde unter anderem ein Downhillrennen, ein Solpestyle Wettkampf und ca. 40 Aussteller waren ebenfalls mit von der Partie. Auch wir hatten unsere Leihbike Flotte dabei und freuten uns über regen Besuch an unserm Stand. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die vielen Kunden und Besucher! Neben den Leihbikes und Ausstellungsmodellen waren auch Helene Fruhwirt und Michèle Quint (Alutech Rider) mit auf dem Festival dabei.

Die Freeride Gruppe hatte sichtlich Spaß
Die Freeride Gruppe hatte sichtlich Spaß

Die beiden Teamfahrerinnen Helene und Michèle empfingen die Mädels zur „NIVA – no Diva Jam Session“ im Rahmen des Festivals am Freitagmorgen.

Im Vorfeld des Camps hatten sich Gravity-Rookies und Advanced-Downhillerin angemeldet, um gemeinsam ihre Skills zu verbessern, sich auszutauschen und erste „Airtime“ zu erleben oder „Rennluft“ zu schnuppern. Nach einer herzlichen Begrüßung und Einweisung in die beiden Gruppen „Race“ mit Helene und „Freeride“ mit Michèle gab es vorab noch eine kleine Überraschung für die Mädels! Unsere beiden Teamfahrerinnen hatten sich Gedanken gemacht, was ein Femalerider an einem Renn-/Bikepark- Wochenende so alles gebrauchen kann. Herausgekommen ist ein Goodiebag für die Girls der für funkelnde Augen sorgte!

NIVA  NO DIVA-95

So gut ausgerüstet konnte es nun losgehen. Helene´s Race Gruppe startete zum Trackwalk, während Michèle und ihre Mädels auf der „Blueline“ und „Z-Line“ an ihrer Grundposition und der Kurventechnik feilten. Um 12:30 war dann erst mal eine Stärkung angesagt. Hierfür bot sich das angesagte Re­s­tau­rant „Thomsn“ an. Nach dem einen oder andern selbstgemachte Eistee (legendär) starteten die Race-Mädels in die zweite Hälfte des Tages. Bewaffnet mit Gopros, für die spätere Videoanalyse, testete die Gruppe von Helene die Lines die sie sich während des Trackwalks ausgesucht hatten. Die „Freeriderinnen“ machten den Hacklbergtrail unsicher und schnupperten nochmal Airtime auf der „Z“-und „B“-Line.
am frühen Abend kehrten alle NIVA´s noch mal am zusammen und genießten ein Radler und tauschten das erlernte und erlebte mit den anderen aus. So konnte es ins Wochenende gehen! Samstag stand für die Race-Girls der Seedingrun auf der Agenda und die Freeriderinnen hatten freies Fahren bis 17:00. Im Anschluss daran fand die Video- und Fotoanalyse statt. Ein durchaus sinnvolles Tool, um eventuelle Defizite visuell zu verdeutlichen. Die Freude und die glücklichen Gesichter der Teilnehmerinnen wurde nur noch vom Stolz ihrer Männer überstrahlt ;-). Alles in allem ein gelungenes Training!
Sonntag konnte Helene mit ihren Mädels dann auch im Downhillrennen auf dem Reiterkogl ein paar Lorbeeren ernten! Helene belegte den 2.Platz auf der Pro Line, Nicole den 6. Platz (schnellste Deutsche) und Linda den 8. Platz. Melanie verletzte sich leider am Sonntag im Training und konnte nicht starten, wir wünschen ihr gute Besserung!

NIVA  NO DIVA-132

Aber nicht nur in Saalbach/ Hinterglemm wurde am Wochenende der Gravity Mountainbike Sport gefeiert sondern auch in Lenzerheide, Schweiz. Hier fand der dritte Lauf des UCI Mountainbike World Cup statt. Sven Beckers aus dem Alutech Werksteam (Alutech Trail Force) konnte sich durch eine gute Saison für das Rennen in der Junioren Klasse qualifizieren.
Die Strecke war einem World Cup definitiv ebenwürdig. Den Fahrern wurde alles ab verlangt; von Steinfeldern über lose Kurven bis hin zu Highspeed Passagen war alles zu finden. Sven konnte sich schnell an die Bedingungen anpassen und freute sich auf das am Freitag anstehende Qualifying. Leider erwischte Sven am Freitag nicht alle Lines perfekt und verpasste die Top 30 um knapp 5 Sekunden. Folglich wurde er nicht für das Finale qualifiziert. Dennoch ist es eine gutes Zeichen und ein positives Signal für die anstehenden Rennen und vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Daniel Gottschall

Daniel Gottschall