10 Jahre Fanes Limited Editions

Weil Geburtstag feiern ja erst richtig Spaß macht, wenn es auch Geschenke gibt, haben wir uns nicht lumpen lassen und Euch zwei richtig feine Päckchen geschnürt.

Zusammen mit einigen starken und langjährigen Partnern sind zwei streng limitierte Editionen der neusten Fanes-Generationen entstanden, die so einige Biker-Herzen zum Schmelzen bringen werden.

Beide Editionen sind streng auf zehn Stück pro Modell limitiert und nur so lange der Vorrat reicht erhältlich.

Zur Auswahl stehen die auffällig-italienische Variante in „Raw“ mit Fahrwerk in Ultraviolet und Bremsen von Formula. Die Bremsanlage ist eine Sonderedition der bekannten Cura und kommt mit edlen Carbon-Griffen und stabilen Stahlflex-Leitungen daher.

«Alutech has always been a cutting-edge brand that looks at the future of our sport. Working with them is a privilege for us.»

Statement Giacomo Becocci, Formula VP

Oder die klassich-schwedische Variante in schwarz mit Öhlins-Fahrwerk, das wie bekannt in sattem Gelb glänzt. Ein weiteres Highlight bildet hier die Fabio Wibmer Edition von SQlab. Lenker, Griffe, Vorbau und Sattel erfreuen sich an einem extravaganten goldenen Design. Das erfreut uns besonders, weil Fabio Wibmer selbst damals seine Fahrrad-Karriere auf Alutech-Bikes begonnen hat.

«Spritzig, frech und agil. SQlab gratuliert zu einer 10-jährigen Erfolgsgeschichte. Wie beim Fanes steht auch beim passenden 611 Ergowave® active Sattel die ganze Energie dem Vortrieb zur Verfügung. Bergab und Bergauf in jeder Hinsicht eine gute Entscheidung.»

Statement Tobi Hild, Geschäftsführer SQlab

Beide Varianten bewegen sich mit bester schweizerischer Qualität vorwärts, solide Laufräder von DT Swiss machen es möglich.

Und Kettenführungen von 77Designz sorgen für Zwischenfall losen Abfahrtsspaß. Diese Partnerschaft ist außerdem eine besondere, weil 77Designz maßgeblich an der Umsetzung des Designs zur Fanes 6.0 beteiligt war.

«Da wir schon seit unserer Gründung 2007 eng mit Alutech zusammen Arbeiten und auch als Entwicklungsdienstleister an der Konstruktion des F6.0 beteiligt waren freut uns das Jubiläum der Erfolgsplattform Fanes ganz besonders.»

Statement Giacomo Großehagebrock, Inhaber 77Designz

«Die Geschichte von Alutech ist auch eine persönliche Geschichte für mich. Zum ersten Mal getroffen habe ich den Jürgen 2003 beim Bikefestival am Gardasee in Limone. Wir warteten beide, nach einer Abfahrt vom Tremalzo, gerade auf die Fähre zurück nach Riva.

Ein Erdrutsch hatte mal wieder die Strasse um den See unpassierbar gemacht. Auch wenn wir uns nur unregelmässig treffen, zähle ich Jürgen seither zu meinen Freunden. Während Jürgen immer noch seinen Traum lebt und die Marke Alutech mehr den je für qualitativ hochwertige, spassorientierte Mountainbikes steht, bin ich mittlerweile bei DT Swiss gelandet. Bei uns ist Jürgen ein geschätzter Kunde, sein Feedback und seine Ideen zu unseren Produkten sind immer willkommen. Ähnlich wie wir ist Jürgen auch erst dann mit einem Produkt zufrieden, wenn er es selbst kaufen würde.»

Statement Friso Lorscheider, Marketing Manager MTB, DT Swiss AG

Die Auswahl unserer Partner für die Limited Editions kommt nicht von ungefähr. Wie die Namensgebung der Fanes hat auch das einen Grund, der einen kleinen Ausblick in die Zukunft der Fanes gibt: Jürgen hat sich, nicht zuletzt auch aufgrund des COVID-19 geplagten Jahres dazu entschlossen große Teile der Produktion wieder zurück nach Europa und Deutschland zu holen, genauso wie auch unsere besten Partner wie Formula, Öhlins, SQlab, 77Designz und DT Swiss aus Deutschland und dem europäischen Ausland sind, an die an dieser Stelle außerdem ein großer Dank gerichtet ist.
Als kleine Firma schätzen wir uns glücklich solch starke Partner an unserer Seite zu wissen.

10 Jahre Fanes – die Geschichte hinter dem Bike

10 Jahre Fanes – das ist ein Grund in Erinnerungen zu schwelgen.

Für die meisten ist „Fanes“ der Name des Alutech Cycles Bestsellers, für Chef Jürgen Schlender allerdings erzählt der Name eine Jahrzehnt alte Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen.

Fanes 1.0 – einer der zwei Prototypen hängt in Jürgens Büro und erinnert ihn stets an die Anfänge der Fanes-Ära

Spult man einmal zehn Jahre zurück, stünde man vor einem MTB-Prototypen, einem ziemlich überzeugten Entwickler und einem noch nicht so überzeugten Chef.

Stefan Stark war es damals, der mit Chef Jürgen Schlender die erste Fanes und somit das für Alutech bekannten STS-Hinterbau-Prinzip entwickelte. Zu diesem Zeitpunkt stand aber weder der Name fest, noch war Jürgen – im Gegensatz zu Stefan – so richtig überzeugt. Schön wollte er es haben und ein Name musste her.

Um den Kopf frei zu bekommen, machte sich Jürgen auf zum Dolomiten-Cross. Am Kronplatz schmiss seine Familie ihn raus, der Gardasee sollte das Ziel sein, da wollten sie ihn nach einer Woche wieder in Empfang nehmen. Das einzige Problem: die Tour-Planung samt Karten lag zu Hause in Schleswig-Holstein.

Aber das hielt einen Jürgen Schlender nicht auf. Auf ging’s also trotzdem und tatsächlich erreichte er einige Sackgassen später und mit Hilfe freundlicher Wanderer das rettende San Vigil. Dort gab es Kartenmaterial und kühles Bier.

Für Pause war aber keine Zeit. Mit den Gedanken an das neue Rad im Kopf und viel zu wenig Power in den Beinen ging es mit kleinem Stopp an der Pederü Hütte bei sengender Hitze weiter über Rampen Richtung Hochplateau.

Aber Jürgens Kräfte neigten sich dem Ende, immer wieder musste er absteigen und schieben. Auch dass er zwischenzeitlich den Berggott huldigte, indem er mit ihm sein Bier teilte, brachte ihm keine übernatürlichen Reserven zurück.

Still und leise sendete er Stoßgebete, dass doch neben der vielen ihm entgegen kommenden Autos auch mal eins von hinten kommen solle und tatsächlich wurde er erhört. Einem Pärchen mit Pick-Up sprang er vors Auto und bat um Mitnahme, da begnügte er sich auch mit dem Platz auf der Ladefläche nebst Brennnessel- und Dornenschnitt.

Die Fanes-Hütte. Der Ort, an dem heute der erste Fanes-Prototyp lebt.

Wie sich rausstellen sollte, handelte es sich bei den beiden um das Besitzer-Paar der Fanes-Hütte. Obwohl die Hütte zu dem Zeitpunkt voll ausgebucht war, gewährten sie ihm Zuflucht. Dank der stabilen Wetterlage durfte Jürgen für eine Nacht das Notbett der Helikopter-Piloten belegen – da hatte der Berggott wohl beide Augen zugedrückt.

Nach netten Gesprächen am abendlichen Stammtisch und einer erholsamen Nacht, ging es für Jürgen am nächsten Morgen frisch motiviert und mit einigen guten Tipps von Hütten-Inhaber Max weiter.

Während er so durch die atemberaubenden Landschaften fuhr und voller Freude einen kleinen Trail entdeckte, dachte er immer wieder über Max‘ Worte vom Abend zuvor nach: „Du trägst den Spirit der Fanes in dir.“

Und auf einmal war er da, der klare Moment, auf den er die ganze Zeit gewartet hatte.

FANES.

Das war der Name für sein neues Bike.

Ein Moment, der nicht nur Jürgen selbst geprägt hat, sondern auch die gesamte Alutech-Geschichte, denn wie er selbst sagt „Die Fanes hat Alutech verändert.“

Selbst war sie Erfolgsmodell und außerdem Grundstein für viele folgenden Modelle, wie Sennes und Co. Eine Erfolgsgeschichte, deren Ende noch lange nicht in Sicht ist und deren Geburtstag wir in diesem turbulenten Jahr mit Freude feiern.