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Alles was neu ist bei Alutech Cycles

Ciao Bella (oder: Festival Time, Baby!)

Ciao bella – Sonne pur!

Zugegeben, wir waren uns auch nicht ganz sicher, wie das Bike Festival in Riva werden wird. Corona hat seine Spuren hinterlassen, und manche selbsternannten Wettergötter warnten sogar vor Regen im Oktober am Gardasee. Dennoch, dass wir dabei sind, war uns vom ersten Moment an klar! Dass es dann so einschlagen wird, das hätten wir uns allerdings nicht erträumt…

Wetter, Vibes und Wettbewerbe – das Trentino hat sich von seiner allerbesten Seite gezeigt. Und Alutech war mittendrin – nicht nur mit den neuen Bikes Fanes 29 und Fanes 6.1, sondern ganz dem Anspruch der Marke gerecht, es etwas anders und besonders anzugehen, schweißte Jürgen vor Ort direkt am Stand höchstpersönlich Hinterbauten für die Fanes 6.1. Das Brutzeln war für uns der Sound des Festivals und wird uns lange in Erinnerung bleiben.

Press PLAY! Dieser Sound… we like!

Authentisch, nahbar, immer bereit zum Fachsimpeln mit unserem Lieblings-Craft Bier True Brew: bei jeder Demo waren die Besucher begeistert und konnten live erleben, mit wieviel Handwerkskunst und Leidenschaft ein Rahmen liebevoll entsteht und was „Made-in-Germany“ tatsächlich bedeutet. Und ist es nicht genau das, was uns alle wirklich begeistert? Denn wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sind wir doch alle Technik-Nerds. Wer also nicht dabei sein konnte, als die Funken flogen, hat nicht nur die Show, sondern genau dieses Gefühl leider verpasst.

Das kam auch beim Co-Veranstalter Bike Magazin gut an – so gut, dass es gleich mehrere News über uns veröffentlichte. Checkt hier, was die Bike zu sagen hatte. Wir sagen Danke, Bike Magazin!

Und dann gab es ja auch noch eine faustdicke Überraschung: ein weiteres neues Bike hat das Licht der Welt erblickt. Ciao bella, Teil 2: die Fanes Pinion! Auf Basis des Fanes 6.1 hat Jürgen kurzerhand ein Pinion 12-fach Getriebe eingebaut und nun eine weitere Option im Stall für alle Technik-Begeisterten unter uns. In Kürze hier bestellbar.

Auch unsere Teamfahrerin Laetitia war vor Ort dabei – und hatte gleich sehr viel Spaß mit der neuen Fanes 29. Schaut Euch einfach mal die Story über Riva auf ihrem Instagram Account an – ziemlich cool.

Und nicht zuletzt haben wir am Marathon teilgenommen – Versprechen gehalten 🙂 Aber dazu mehr in einem eigenen Blogbeitrag.

Ein paar Impressionen zum Abschluss – ciao bella, see you next year!

Die Hydra und die Marathon Challenge

Die beiden Bikes: Links Sennes FR und rechts Fanes 29

Oft sind es die nicht allzu vernünftigen, ungewöhnlichen Abenteuer, die sich in der Erinnerung festbeißen. Selbstversuche und Grenzerfahrungen inspirieren uns immer wieder aufs Neue und einmal von einer Idee infiziert, ist es schier unmöglich von ihr loszukommen.

Bei einer der Vorbesprechungen zum diesjährigen Riva Bike Festival kam Jenso aus dem 3- köpfigen Alutech-Marketing Team namens „Hydra“ eine solcher, merkwürdiger Einfall.

Er hatte gerade sein Sennes FR fertig aufgebaut (LINK zum Blogartikel) und war von Beginn an begeistert von der Breitbandigkeit und dem Vortrieb den dieser Leicht-Downhiller verkörpert. Als alter XC Hase hat er schon zahlreiche Marathons und XC Rennen bestritten und die Vorstellung mit der Sennes ein solches Rennen zu fahren, wäre doch der perfekte Beweis, wieviel Potential in diesem Bike steckt. Es dauerte nicht lange, da hatte er Teammitglied Flo von dieser Idee begeistert. Flo, der am Bikefestival sein brandneues Fanes 29 aufbauen wollte, hatte Blut geleckt, denn was ein Freerider schafft , kann die Fanes 29, das neue Flaggschiff im Alutech-Enduro- Fuhrpark, schon lange.

Flo baut sein Fanes 29 am Alutech Stand in Riva auf

Ein Freerider, ein Enduro, 2 Hydranten und der Riva Bike Marathon!

Gesagt, getan. Weder Krämpfe von der Navene-Tour am Vortag, noch eine perforierte Hinterradbremsleitung am Fanes hielt das Team davon ab, die Ronda Grande um 7.55 Uhr am Samstag in Angriff zu nehmen.

Ungläubige Blicke der Lycra-Racer um uns herum bekräftigten uns in unserem Willen, dieses Abenteuer, koste es was es wolle, zu bestehen. Zur Not auch nur mit einer Vorderbremse, dachte sich Flo, denn Aufgeben kommt nicht in Frage.

Doch 2500 Hm bedeuten natürlich auch 2500 Tiefenmeter und bei dem verblockten, grobschottrigen Gardasee Untergrund entschied sich das Team, den Marathon getrennt voneinander zu bestreiten. Jens fuhr daher auf der Ronda Grande weiter und Flo bog nach etwa 1050 Höhenmetern auf die Piccola Runde ab. Normalerweise wäre der anschließende Downhill die verdiente Belohnung für den Anstieg gewesen, denn obwohl das Fanes 29 hervorragend klettert ist die Abfahrt die Paradedisziplin.

Doch mit nur einer Vorderradbremse war die Abfahrt über den teilweise anspruchsvollen Trail zurück Richtung Riva eher vergleichbar mit einem Eiertanz oder dem Versuch eines Sattelschleppers, die Notausfahrt am Brenner mit Gegenhang zum Bremsen zu nutzen. Egal – geschafft ist geschafft! Und 1,5 Stunden später kam auch Jens nach über 2500 absolvierten Höhenmetern extrem erschöpft aber überglücklich im Ziel in Riva an („Mit Coil ist man klar im Vorteil auf den Downhills …“). Mission completed!

Stolzer Chef Jü (in der Mitte) mit Jenso auf Sennes FR (links) und Flo mit Fanes 29 (rechts)

Über Sinn und Unsinn einer solchen Aktion kann man nutürlich geteilter Meinung sein. Fakt ist, dass man mit den neuen Alutech Enduros und Freeridern so viel mehr machen kann als nur via Lift und Shuttle den Berg zu erklimmen. Probiert es aus! Es macht mehr Spaß als ihr denkt.

Fanes 6.1 – same same but different

Manchmal sind es die augenscheinlich kleinen Veränderungen, die einen völlig neuen Auftritt ermöglichen:

Als drittes Modell nach der eFanes und der Fanes 29 geht jetzt unser Enduroklassiker als Fanes 6.1 mit dem ‚Made in Germany‘-Rahmen an den Start.

Geblieben ist der bewährte und ausgesprochen sensible STS-Hinterbau, sowie die sehr elegante Formensprache des hydrogeformten Rahmens mit seinen fast schon organisch anmutenden Linienführungen.

Neu gegenüber dem Vorgänger Fanes 6.0 ist die Fertigung des Rahmens in Deutschland (geschweißt direkt bei uns im Headquarters in Ascheffel). Ein ganz leichtes Feintuning haben wir außerdem bei der Geometrie vorgenommen: die neuen Rahmen sind jeweils einen Zentimeter länger geworden und der Lenkwinkel ist ein Grad flacher. Mit dieser Anpassung hast du noch etwas mehr Platz zum Spielen auf dem Bike, verbunden mit noch mehr Laufruhe und Sicherheit.

„Das Fanes hat in der Alutech Firmengeschichte den größten Stellenwert. Sie bildet die in jahrelanger innovationsgetriebener Feinarbeit weiterentwickelte Plattform für eines der ausgereiftesten Enduros am Markt. Schon die erste Fanes vor nun über 10 Jahren bestach mit herausragender Performance auf allen Trails. Mit der 6.1 Version haben wir die Messlatte noch einmal ein Stück weit nach oben gehängt, ohne den universellen Anspruch, den schon die Ur-Fanes verkörperte, aufzugeben“, so Chef Jürgen.

Die Ur-Fanes hat einen Ehrenplatz in Ascheffel bekommen – und das zurecht als stil-bildende Ikone

Die Fanes 6.1 steht nach wie vor für die Version  mit den handlicheren 27,5er Laufrädern – der perfekte Gefährte für alles, was verspielt bergauf und bergab geht – und natürlich alles dazwischen.

Alle Informationen zu Geodaten und verfügbaren Spezifikationen im Shop.

Performance auf einem NEUEN NIVEAU

Endlich! Der Küstennebel lichtet sich und im ostseenahen Örtchen Ascheffel rollt ein neues Bike vom Stapel, welches das wohl ausgereifteste und innovativste Bike in der Alutech Firmengeschichte ist.

Die Gene des Erfolgsmodels Fanes 27,5 hat Alutech auf ein 29er Enduro der Superlative übertragen.

Big Wheels, ein Hauptrahmen Made in Germany, durchdacht und ausgereift bis ins kleinste Detail, moderne Geometrie und ein Sahnefahrwerk, dass Dich im größten Gerümpel auf Kurs hält – mit diesen Attributen rollt ab August 2021 das neue Alutech Fanes 29 an das Startgate.

Bereit nicht nur Rennen zu gewinnen (was unsere schnellen Mädels auf Prototypen schon bewiesen haben), sondern auch zuverlässiger Wingman und Spaßgarant für jedes Abenteuer auf Deinen Lieblings-Trails, egal ob euphorisch flowig oder brutal verblockt.

Unserem Chef & Gehirn von Alutech Cycles, Jürgen Schlender, war hierbei wichtig, all die Innovationskraft des 27.5 Fanes nicht nur auf 29er Laufraddimension zu übertragen, sondern das Bewährte noch besser zu machen und ein Enduro zu konstruieren, dass all das Know How der Bikeschmiede in sich zu vereint.

Während die meisten anderen Brands ihre Hauptrahmen aus Carbon anbieten, hat Alutech Cycles mit seiner jahrelangen Erfahrung im Umgang mit dem Werkstoff Aluminium einen Rahmen konstruiert, der nicht nur aufzeigt, was momentan in der Aluminiumverarbeitung machbar ist, sondern auch die Steifigkeit und Standfestigkeit neu definiert. „Wir setzen Carbon nur da ein, wo es funktional Sinn macht, und das ist bei der Wippe und beim Hinterbau“ so Jürgen Schlender.

Andere Bikes dieser Kategorie wiegen über 16 Kg. Nicht so das Fanes 29 – ein Enduro darf nicht jegliche Lebendigkeit und spielerische Gier der Laufruhe opfern. Gut ist, wenn man all die im Enduro Segment wichtigen Eigenschaften in einem Bike vereinen kann: Laufruhe, spielerisches Handling und ein faires Gewicht.

Na, wer errät, welches Teil das ist? Richtig, es ist das Wippenlager – made in Germany

Und das absolute Highlight stellt die Produktion in Deutschland dar: Nach den positiven Erfahrungen mit dem CNC-eFanes Projekt hat sich Jürgen dazu entschieden, auch die hydrogeformten Rohre der Fanes 29 in seiner Heimat im Norden sowohl zu schweißen als auch zu härten. Damit erreichen alle Rahmen ein einzigartiges Qualitätsniveau, das höchsten Ansprüchen genügt und keine Wünsche offenlässt.

Alle Fakten, Geo-Daten sowie die beiden aktuell verfügbaren Varianten Fanes 29 Performance und das Fanes 29 Framekit findet Ihr im Shop!

Auch unser Pudel ist begeistert von der Fanes 29

Alutech Cycles verlagert die Rahmenproduktion nach Deutschland

Pünktlich zum zwanzigsten Jahrestag des Einstiegs von Jürgen Schlender bei Alutech geben wir mächtig Gas und zünden die nächste Stufe in der langjährigen und erfolgreichen Firmengeschichte.

Fast wie an Weihnachten – es blitzt und blinkt und zaubert uns ein glückliches Lächeln ins Gesicht

Mit Blick auf die in der Branche allgegenwärtigen Herausforderungen durch Lieferengpässe, steckt Alutech den Kopf nicht in den Sand, sondern hat in den vergangenen Monaten den Weg für eine Rahmen-Produktion in Deutschland geebnet. Richtig gehört: Ab sofort laufen unsere Rahmen der Serie FANES, e-FANES und Sennes als „Made in Germany“ Signature-Versionen vom Stapel. Und nicht nur das: Hinter dem Schweißgerät steht zumeist niemand geringerer als unser Chef Jürgen „Jü“ persönlich.

Denn unser Herz schlägt für Alu. Schon seit vielen Jahren beschäftigen wir uns eingehend mit der Verarbeitung dieses Werkstoffs und haben hier unsere Expertise. Wir schätzen die Eigenschaften des Werkstoffs genau wie seine Optik. Uns ist es aber wichtig, die Vorteile von Materialeigenschaften optimal auszuschöpfen. Mit der Produktion in Ascheffel können wir genau das machen und das Qualitätsniveau nochmals steigern.

Made in Germany – schon immer ein Thema bei Alutech

Die so entstehenden Unikate werden künftig von Chef Jü mit einer Steuerrohr Brandshield geadelt und mit dem Kürzel „MIG“ Made in Germany versehen. All die Leidenschaft zum Werkstoff Aluminium, die kunstvolle Handarbeit und das innovationsgetriebene Knowhow im Umgang mit dem „Edelmetall“ sollen so, ähnlich einer Gallionsfigur, nach außen getragen werden.

Jürgen meint hierzu: „Es gibt mir ein richtig gutes Gefühl, die Produktion näher an meinen Firmensitz zu verlagern. Damit erreichen wir ein neues Qualitätsniveau. Und davon profitieren wir als Firma genauso wie unsere Region. Es macht mich auch ein Stück weit stolz, etwas zurückzugeben.“

Der allergrößte Vorteil: Unsere neuen Rahmen sind lieferbar!

„Ab sofort sind wir in der Lage, unsere neuen Signature-Modelle anbieten zu können, die entweder sofort oder binnen 2 Monaten beim Kunden stehen. Da die Liefersituation bei vielen Zulieferern immer noch unabwägbar ist, bieten wir die Komplett- Bikes vorerst nur in einer Performance Version an. Und für die Kunden, die gerne ein individuelles Traum-Bike selber aufbauen wollen, wird es wieder ein Frameset geben“, so Chef Jürgen.

Stay tuned – weitere Infos zu den neuen Modellen folgen in Kürze.

Dream Build: die sennes 29 Fr oder wie das armageddon weiterlebt

Wer das Armageddon je fahren durfte, wird die ersten Momente nie vergessen: boah, ist das groß – oh, eigentlich sitzt es sich ganz angenehm – shit, wo sind die Bremsen?! Das Bike war schnell, sehr schnell und trotzdem war es überraschend gut zu beherrschen. Augenöffnend, ja. Aber es war und ist sehr speziell und sein Einsatzbereich ist limitiert – ein Bike für Feinschmecker des Bergab-Sports.

Jenso aus unserem Hydra Marketing-Team war hin-und hergerissen: Engel links („du bist zu alt für das Geballere“), Teufel rechts („komm schon, alt ist nur, wer sich alt fühlt. Wenn die Kiste einer fahren kann, dann Du“)… nach zahlreichen schlaflosen Nächten dann die Eingebung: Ein Mini-Armageddon soll es werden – viel Federweg, der Dreiklang aus slack, low und long, und trotzdem gut am Berg. Und zack, nach kurzer Rücksprache mit Jürgen war die Sennes 29 als Trail-Schreck mit 180mm Manitou Mezzer und einer langhubigen BikeYoke Revive geboren! Dazu ein paar feine Teile von SQlab, Magura, Newmen und Shimano – Schrauberherz, was willst Du mehr.

Die Sennes 29 als Mini-Armageddon

Das Bike ist lang (1275mm), es ist flach (62 Grad) und es ist tief, zwar nicht auf auf dem Papier, aber im Sag liegt es super satt. Bei knapp 1,80m Körpergröße hat sich Jenso für Rahmengröße M entschieden. Damit ist der Reach eher moderat, aber aufgrund der Erfahrungen mit dem Armageddon und anderen Reach-Monstern war ihm ein gewisses Maß an Wendigkeit wichtig. Und Überraschung: die Sitzposition ist top, absolut zentral und perfekt ausbalanciert. Da macht selbst das Hochfahren Spaß. Aber Ziel ist ja die Abfahrt: Das Rad bringt nichts aus der Ruhe und kommt trotzdem um jede Kurve. Jenso schralpt so nicht nur mit dem Hinterrad, sondern lässt den Drift über beide Räder wie ein Kinderspiel aussehen. Und ohne, dass sich das Unterbewusstsein mit dem verzweifelten Schrei nach der Bremsen meldet, so wie das beim Geddi dann doch ab und zu der Fall war…

Also alles gut? Absolut, die Sennes 29 mit 180er Mezzer rockt! Und doch, manchmal hört er noch das Teufelchen… vielleicht doch ein Mullet-Aufbau mit Offset-Buchsen? Dann wäre es noch näher am Armageddon dran…

Grüße an das Teufelchen… (Foto: Holger Thalmann)

COAST TO COAST – ein Mann, eine Reise, ein Erfolg und ein großer Dank!

Ein paar Wochen ist es jetzt schon her, dass Anfang Juli die Coast To Coast Graveltour von Jürgen Schlender zugunsten von Viva Con Agua Sankt Pauli im Hafen von Riva Del Garda ein erfolgreiches Ende nahm. Die feierliche Übergabe des Fläschchens mit dem Ostseewasser markierte, nicht nur symbolisch, das Ende dieser ereignisreichen Tour. Aber die vielfältigen Eindrücke und Erlebnisse der Tour wirken immer noch nach.

Ein Auf und Ab der Gefühle könnte man das nennen, was Jürgen während seiner Tour quer durch Deutschland, Österreich und Südtirol durchlebt hat. Wetterkapriolen, Platten und Tage mit von Krämpfen geplagten Beinen wechselten sich ab mit wohltuenden Erfolgserlebnissen und spannenden Begegnungen. Begegnungen mit Menschen, die diesen Trip möglich gemacht haben, aber auch spontanen Bekanntschaften unterwegs.

Vom Startpunkt in der Eckernförder Bucht unweit des Alutech Cycles Headquaters ging es über einige Stopps hin zum Hafen des Gardasees in Riva. Auf diesen Stopps besuchte Jürgen Freunde und Partner. Jene, die durch mentale, materielle und finanzielle Unterstützungen dieses unvergleichliche Projekt auf die Beine gestellt haben. Denn die Coast To Coast Gravel-Tour war nicht nur eine persönliche Erlebnisreise, sondern vor allem eine, die einen Zweck erfüllen sollte – und zwar einen gemeinnützigen. Dank der Spenden von Partnern, Mitreisenden und Interessierten konnte eine Spendensumme von knapp 3500€ erradelt werden, die im Anschluss an den Verein Viva Con Agua Sankt Pauli gespendet wurde und somit dabei hilft, Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. So war die „Wasserträger“-Tour eben auch ein Symbol für den ressourcen-schonenden Umgang mit Wasser.

Und mögen wir klein sein, so hat uns Coast To Coast gelehrt, dass man doch gemeinsam Großes bewegen kann. Allen Partnern, Freunden und Spendenden sei an dieser Stelle nochmals ein riesengroßer Dank ausgesprochen. Das Alutech-Team ist stolz und dankbar, eine solch engagierte Community im Rücken zu haben, um solche Projekte verwirklichen zu können. Jürgen jedenfalls plant schon eine neue Aktion…

Geschafft!

Es ist soweit, die Coast To Coast Graveltour ist vorbei. Nach der ca. zweiwöchigen Reise mit Startpunkt an der Eckernförder Ostseeküste nahm das gemeinnützige Projekt und somit die Spendenaktion zugunsten von Viva Con Agua in Riva am Gardasee ein erfolgreiches Ende.

Nass, geschafft und HAPPY – die letzten Kilometer mussten im strömenden Regen bestritten werden, aber das tat der Freude keinen Abbruch.

Am gestrigen Sonntag überquerten Jürgen und seine Mitreisenden den Tremalzo Pass und erreichten damit pünktlich das geplante Ziel: Riva Del Garda. Am Zielort war Rivas Bürgermeisterin, Cristina Santi, bereits in freudiger Erwartung, um die Gruppe um Jürgen zu empfangen und gemeinsam mit ihnen das Wasser der Ostsee feierlich mit dem Gardasee zu verheiraten.

Ein symbolischer Akt, der das Ende dieser Gravelreise bezeichnet, die es zum Ziel hatte möglichst viele Spendengelder für den gemeinnützigen Verein Viva Con Agua zu sammeln, welcher sich weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene einsetzt. In Zahlen heißt das: nach 16 Tagen wurden insgesamt über 1500km und ca. 9000hm gestrampelt und dabei rund 3500€ Spendengelder gesammelt.

Der große Moment: Bürgermeisterin Cristina Santi entleert am Hafenufer des Gardasees das kleine Schnapsfläschchen mit Ostseewasser, das die gesamte Reise in Jürgens Gepäck verbracht hat.

Diese Ergebnis und damit auch die Reise selbst waren in vielerlei Hinsicht ein Gemeinschaftsprojekt. Angefangen bei der Planung, über die richtige Ausstattung und Vorbereitung bis zum eigentlichen Ereignis, dem Bestreiten der Tour. Viele Hände haben angepackt und viele Partner haben ihre Unterstützung zugesichert. Hoch qualitatives Material wurde bereitgestellt, ein fahrbares Multitalent war steter Begleiter, viele Menschen haben Jürgen persönlich und mental zur Seite gestanden und noch viel mehr Meschen haben sich ein Herz gefasst und diese Aktion mit einer Spende unterstützt.

Bei allen, die ein Teil dieser wunderbaren Reise waren, möchten wir uns hiermit ganz herzlich bedanken, wir sind ausgesprochen froh über die zahlreiche Teilnahme und die großzügigen Spenden!

Vor, während und nach der Tour haben all unsere Partner für einwandfreie Unterstützung gesorgt, vielen Dank an alle: Eckernförder Bucht, Garda Trentino, DT Swiss, MAXXIS, SQlab, SRAM, Fidlock, Lupine, Schöffel, Emil Frey Küstengarage, Thitronik, Thule, Zurich Versicherungen, True Brew und Trailwerk.

C2C – der Zwischenstand

Mittlerweile ist der 13. Tag der Coast To Coast Tour angebrochen und Deutschland so gut wie durchquert. Durch Wetterkapriolen und unwegsames Gelände hat Jürgen sich über einige Umwege bis an den Alpenrand gekämpft. Viele spannende Etappen liegen hinter ihm und auch die imaginäre Spendenurne für Viva Con Agua wurde bisher fleißig gefüllt. Durch Großspenden, persönliche Spenden auf dem Weg und die Spendenseite kamen bisher insgesamt schon fast 4000€ zusammen. Wir sagen jetzt schon „Danke!“ und fragen uns: „Aber da geht doch noch was?!“

Seit der Wasserentnahme in Eckernförde hat Jürgen schon einige Streckenabschnitte hinter sich gebracht und auf seinen Stopps Freunde, Sponsoren sowie Partner getroffen. Den ersten richtigen Zwischenstopp legte er bei seinem langjährigen Freund Sebastian Tegtmeier ein. Die beiden verbindet nicht nur eine lange Freundschaft – bevor Basti zu Santa Cruz ging um dort Marketingchef für Europa zu werden, hatten sie sogar ein gemeinsames Business. Mit Supurb gründeten sie damals eine der ersten Marken, die auf Kinder-Mountainbikes spezialisiert war.

Basti und Jürgen verbindet bereits ein langer, gemeinsamer Weg. Kein Wunder also, dass sie auch auf diesem Trip ein Stück davon gemeinsam bestritten haben.

Im schönen Niedersachsen traf Jürgen aber nicht nur auf Basti, an den beiden darauffolgenden Tagen waren außerdem Besuche bei DT Swiss und Fidlock eingeplant.

Von Bastis Heimat in Bad Oeynhausen ging es über Bielefeld zum deutschen Headquater von DT Swiss bei Oelde. Dorthin wurde Jürgen von den sportlichen Jungs der schweizer Laufrad-Spezialisten begleitet und im Anschluss durch deren heilige Hallen geführt.

Die Jungs von DT Swiss begleiteten Jürgen bis zum deutschen Headquater in Oelde.

Nach einem kurzen Abstecher zu alten Freunden, führte Jürgens Weg ihn am nächsten Tag nach Hannover. Dort ist Fidlock ansässig, deren Produkte für ihre innovativen Magnetlösungen bekannt sind. Auch hier bekam Jürgen einen Einblick ins Unternehmen und eine ausführliche Erklärung zu den hilfreichen Produkten der Hannoveraner. Das hat ihn zwar um einiges schlauer, aber auch um wertvolle Zeit ärmer gemacht. Denn zwei Tage später stand bereits das nächste Treffen an, aber etliche Kilometer waren noch zu fahren.

Wie sagt man im Norden?! Nicht lang schnacken – Kopp in Nacken!

Gesagt, getan. Naja fast. Statt den Kopf in den Nacken zu legen, nahm Jürgen die Beine in die Hand und den Asphalt unter die Stollen, um pünktlich zwei Tage später und mit mehreren Hundert Kilometer mehr auf dem Tacho den kleinen Ort Kamsdorf in Thüringen zu erreichen. Hier Befindet sich das Besucherbergwerk Kamsdorf, in dem Lucas Rham, der Freund von Jürgens Mitarbeiterin Jana, mit seiner Firma Trailwerk geführte Mountainbike-Touren unter Tage anbietet. Das wollte Jürgen sich nicht entgehen lassen und nahm die Trails unter Tage auch mit dem Gravelbike in Angriff.

Lucas und Jana vom Trailwerk zeigten Jürgen die wunderbare Welt der Untertage-Trails. Dies Mal ausnahmsweise mit dem Gravelbike statt dem MTB.

Und wie es der Zufalls so will, führte Jürgens Weg ihn direkt zu Lupine nach Neumarkt, wo ihm doch deren Lampen am Tag zuvor erst den Weg über die Trails untertage erleuchtet hatten. Auch hier stand Techtalk auf dem Programm und Jürgen konnte einige interessante Neuigkeiten entdecken.

Jürgen erfährt eine wahre Erleuchtung – hier während er Tipps und Tricks für die Nutzung der Produkte von Lupine bekommt.

Da aufgrund der von Corona immer noch beherrschten Situation zwei geplante Stopps ausfallen mussten, nahm Jürgen vom Lupine Standort aus die Jagd nach den Kilometern auf sich und gönnte sich wegen der aufgeholten Strecke zwei freie Tage mit seinen Töchtern, die ihn mit dem VW Grand California auf seinem Trip seit Anbeginn begleiten.

Ziel für die kleine Auszeit war das Allgäu. Dort befindet sich Jürgen auch aktuell noch und wartet auf die drei Jungs von der Hydra, die ihres Zeichens Alutech-Testcrew, Arbeitskollegen und Freunde sind. Mittenwald ist der Treffepunkt, von dem aus die Jungs Jürgen bis zu seinem Zielort, dem Gardasee, ab morgen begleiten werden.

Jü und seine Gefährte(n)

Mittlerweile sitzt Jürgen schon den sechsten Tag im Sattel und hat sich so langsam schon richtig eingegroovt. Das Set-Up passt und weder Wind noch Wetter können ihn aufhalten.

Für ein erfolgreiches Vorankommen ist, neben der Zeit auf dem Rad, aber vor allem auch die daneben entscheidend. Regeneration, Material-Check, warme Mahlzeiten und ausreichend Schlaf sind ausschlaggebende Faktoren, die Jürgens Fortschritt auf der Reise beeinflussen.

Der VW Grand California kurz vor der Abreise. Kaum zu glauben, was im kompakten Camping-Van alles Platz findet.

All das findet hauptsächlich an einem Ort statt: dem VW Grand California, den die Emil Frey Küstengarage Rendsburg für die Coast To Coast Tour zur Verfügung gestellt hat.

Transportfahrzeug, Büro, Werkstatt, Schlafgemach – all das vereint der schicke Bulli und qualifiziert sich damit als optimaler Begleiter für einen Trip wie diesen.

Ein Einblick in das Allround-Mobil.

Aber auch ein großes Fahrzeug kommt irgendwann an seine Grenzen, wenn gleich mehrere Leute mit Gepäck und ganze vier Bikes transportiert werden wollen.

Dank funktioneller Aufbewahrungsmöglichkeiten von Thule, finden im und am Auto aber alle Bikes, diverse andere Dinge und somit auch alle Mitreisenden genügend Platz.

Während drei der vier Zweiräder am Heck auf dem Anhängerkupplungs-Träger kompakt verstaut sind, wird Nummer vier im RoundTrip Traveler Fahrradkoffer im Fahrzeuginneren aufbewahrt.

Thule liefert gleich mehrere funktionelle Gadgets rum um Auto und Fahrrad.

Alle alltäglichen Utensilien, die während der Reise gebraucht werden, kann jeder in seiner eigenen RoundTrip Bike Duffel organisieren. Vorteil hier: ein Duffel Bag lässt sich im Gegensatz zu Hardshell Alternativen flexibel verstauen.

Wenn Jürgen tagsüber unterwegs ist bietet sein täglicher Begleiter, der UpTake 8L, neben einer Trinkblase genügend Stauraum für Verpflegung, Werkzeug und Regenbekleidung.

Zusätzliches Schmankerl: die Omnistor Markise. Sie lässt sich im Handumdrehen ein- und auskurbeln und liefert bei allen Stopps Schutz vor zu viel Sonne und Regen.

Und weil im Grand Cali mit Gas gekocht wird und von Gasquellen immer auch ein gewisses Gefahrenpotential ausgeht, wird nur zu gern Gebrauch von hilfreicher Technik gemacht. Thitronik, einer der Großspender unserer Aktion und außerdem Marktführer in Sachen Sicherheitstechnik, bietet mit seinen Gaswarner-Lösungen ein wichtiges Feature, damit sich alle im fahrbaren Zuhause noch sicherer fühlen.

Klein aber fein – die Gaswarner von Thitronik sind klein und unauffällig, können aber im Ernstfall Leben retten.

Auch abseits vom Bike ist Jürgen dank seines clever ausgestatteten Campers also eine gute Zeit garantiert. Hier gönnt er sich wertvolle Stunden Schlaf und tankt vor und nach jeder Etappe ausreichend Energie.

Und an den schönen Tage kommt sogar fast ein bisschen Urlaubs-Feeling auf.

Nicht vergessen zu spenden: